3. Saarländischer Freundschaftslauf gegen Depression 2011 - Für ein faires Miteinander
Beim dritten Lauf gegen Depression im Deutsch-Französischen Garten gingen rund 100 Teilnehmer an den Start. Neu in diesem Jahr war der Stundenlauf: Statt einer bestimmten Strecke wurde die Zeit festgelegt. Die Teilnehmenden liefen 15, 30 oder 60 Minuten. Anhand der Streckenmarkierungen sahen sie, welche Distanz sie in der vorgegeben Zeit zurückgelegt hatten und konnten so ihren „Standort“ bestimmen. An dem Lauf nahmen auch prominente saarländische Sportler/ innen teil. Mit heißen Rhythmen feuerte die Gruppe Samba O‘ Leck die Läufer/innen an. Vor Ort gab’s ein vielfältiges gastronomisches Angebot. Schirmherrin der Veranstaltung war Charlotte Britz, Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Saarbrücken.
Mit dem Freundschaftslauf will das Bündnis auf die Situation von depressiv erkrankten Menschen und ihrer Angehörigen aufmerksam machen und für ein faires Miteinander werben. Die Aktion soll aber auch hervorheben, dass Bewegung in der Gruppe einen wichtigen Beitrag zu besserem psychischem Wohlbefinden - insbesondere für depressiv Erkrankte - leisten kann. Sportliche Betätigung hat viele positive Effekte auf den Verlauf der Erkrankung und auf das Selbstwertgefühl der Betroffenen. Vor allem das gemeinsame Erleben in der Gruppe ohne Leistungs- und Konkurrenzdruck stärkt soziale Kompetenzen und das Wir-Gefühl. Zum Abschluss der „Wochen der Seelischen Gesundheit“ standen damit das Miteinander, die Bewegung und der Spaß im Vordergrund; Faktoren, die sicherlich ganz stark zur inneren Balance und zum Wohlbefinden beitragen.